Neuwied 13.02.2012 [ST]:
- Pressemitteilung -
DLRG Neuwied übt die Rettung aus dem Eis
Das kalte, klare Wetter der vergangenen Tage lockte nicht nur die
Spaziergänger und Schlittschuhläufer auf die zugefrorenen Seen sondern auch
die Rettungsschwimmer der DLRG Ortsgruppe Neuwied. Sie übten verschiedene
Verfahren zur Rettung eingebrochener Personen aus dem Eis. Thomas Kiefer,
der gut geschützt durch einen Trockentauchanzug die Rolle des Eingebrochenen
spielte, musste feststellen: "Ohne Hilfe von außen hat man keine Chance aufs
Eis zurück zu kommen." Seiner Bitte "Holt mich hier raus!" kamen die anderen
Helfer natürlich gerne nach. Von Land aus gesichert, zogen Sie ihn aus dem
kalten Wasser.Kristof Bremer, Technischer Leiter der Ortsgruppe, zieht
nach der erfolgreichen Übung ein klares Fazit: "Eisflächen üben unbestreitbar
eine große Faszination aus. Aber wer selbst erlebt hat, wie schwer jemand
aus dem Eis zu retten ist, der wird sich zweimal überlegen, ob er den
Anblick der zugefrorenen Seen nicht lieber vom Ufer aus genießt."
Nur wenn die eingebrochene Person zu schwach ist, um sich selbst an
Hilfsmitteln festzuhalten, wird sie von den Helfern aktiv rausgezogen.
Hier retten Lukas Linz (auf dem Eis) und Jannik Engel den
"eingebrochenen Schlittschuhläufer" Thomas Kiefer.
Das Eis rund um die Einbruchstelle ist dünn. Mit einem Schlitten reduziert sich das Risiko für den Helfer.